Wenn du weißt, wie Lautsprecher funktionieren, ist es einfacher, die Ohmzahl von Lautsprechern zu verstehen. Wenn du auf der Suche nach einem neuen Set bist, wirst du wahrscheinlich auf Begriffe wie Ohm, Belastbarkeit, Watt, Ampere und Spannung stoßen. Bei der Lautsprecherimpedanz ist jedoch die Ohmzahl entscheidend.
Stell dir den Lautsprecher wie ein Rohr vor, das den Klang weiterleitet, wenn deine Musik durch ihn hindurchgeht. Je größer das Rohr, desto mehr Klang kann es durchlassen. Beim Lautsprecherdesign verhält es sich ähnlich: Lautsprecher mit niedriger Impedanz sind wie ein breites Rohr, das mehr Strom oder Schall durchlässt.
Je niedriger die Impedanz oder Ohmzahl, desto geringer ist der Widerstand. Dadurch kann der Lautsprecher das elektrische Signal oder die Musik besser übertragen. Das heißt, ein 4-Ohm-Lautsprecher, der auch als Lautsprecher mit niedriger Impedanz bezeichnet wird, kann Musik oder Geräusche wiedergeben, die einen 8-Ohm-Verstärker überlasten und ernsthaft beschädigen würden.
Noch verwirrender kann sein, dass sich die Ohmzahl eines Lautsprechers je nach der verarbeiteten Frequenz ändern kann. Zum Beispiel kann die Impedanz eines Lautsprechers bei tiefen Basstönen auf bis zu 8 Ohm steigen und bei hohen, scharfen Tönen auf nur 2 Ohm sinken. Laut der Audio Engineering Society (AES) können Lautsprecher Ströme aufnehmen, die bis zu sechs Mal höher sind als ihre Nennimpedanz.
Die meisten Lautsprecher eines Heim-Stereo-Systems haben eine Impedanz von 4, 6 oder 8 Ohm. Die Angabe zur Nennimpedanz findest du normalerweise auf der Rückseite des Geräts. Und denke daran: Die Ohmwerte gelten nicht nur für Innenlautsprecher sondern auch für Außenlautsprecher.